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Server Based Computing

Das Prinzip des Server Based Computing ist nicht neu. Zu Beginn des Computerzeitalters war es üblich, dass die damals sehr teuren Ressourcen wie Prozessoren und Festplatten auf wenigen zentralen Computern, den Mainframes bereitgestellt wurden. Die Benutzer griffen über textbasierte Terminals ohne eigene Rechenleistung auf die entfernten Server zu. Über die Netzstrukturen wurden also im Wesentlichen nicht die Nutzdaten, sondern nur Benutzereingaben und Bildschirm-
ausgaben zwischen Client und Server ausgetauscht.

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Abb. 1: Der klassische SBC-Ansatz

Client-/Server-Netze

Erst der Siegeszug des IBM-PCs brachte erschwingliche Ressourcen mit sich, so dass sich die Entwicklung zum dezentralen Netz im Sinn verteilter Ressourcen vollzog. Die Bearbeitung erfolgt lokal auf dem Arbeitsplatzsystem, die Nutzdaten werden über das Netzwerk mit Datei-, Druck-, Datenbank-Servern und anderen Computern ausgetauscht mit dem Vorteil, dass jeder User "seine eigene" Rechenleistung besitzt.

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Abb. 2: Dezentrales Netzwerk mit "Fat Clients"

Doch auch die Nachteile liegen auf der Hand: Jeder einzelne Arbeitsplatz will individuell administriert werden. Die PC-Hardware ist zwar günstig in der Anschaffung, zieht aber durch hohen Bedarf an Wartung und Fehlerbehandlung nicht zu unterschätzende Folgekosten nach sich.

SBC heute

Unter dem Aspekt der Minimierung von Betriebskosten hat somit in den letzten Jahren eine Rückbesinnung auf den klassischen SBC-Ansatz eingesetzt. Die gewohnten Desktop-Betriebssysteme können auch auf Terminal Servern bereitgestellt werden, auf denen mehrere Benutzer gleichzeitig arbeiten. Natürlich bieten die Terminals von heute - Thin Clients im allg. Sprachgebrauch - grafische Benutzerumgebungen statt der früheren Text-Konsole und verbinden so den gewohnten Komfort mit einem wartungsfreundlichen zentralen Server-Konzept.

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Abb. 3: Terminal Server heute

Das server-basierte Computing-Modell hat zum Ansatz, dass Anwendungsinstallation und -ausführung vollständig auf zentralen Servern stattfindet, die ihrerseits mit den Datei-, Druck-, und Datenbank-Servern kommunizieren. Neue Ansätze wie die Desktop Virtualisierung erweitern und ergänzen dieses Betriebsmodell.

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